Jenseits des Sichtbaren: Fotografie, die sich fühlen lässt.

Fine Art Photography – kontemplativ, sinnlich, präzise

Portrait Steffen Freiling
„Ich fotografiere nicht, um die Welt abzubilden – sondern um sie neu zu empfinden und zu teilen. Mich interessiert die subjektive Erfahrung von Wirklichkeit: das, was sichtbar wird, wenn gewohnte Wahrnehmungsmuster ihre Selbstverständlichkeit verlieren.“



Was sehen wir tatsächlich? Wann wird aus Wahrnehmung Benennung? Was macht Zeit mit unserem Sehen? Wann verliert das Vertraute seine Eindeutigkeit? Und wie viel Wirklichkeit steckt überhaupt in einer fotografischen Darstellung?

Was die Arbeiten verbindet

Die Arbeiten richten den Blick auf Momente und Erscheinungen, an denen man sonst vorbeigeht. Alltägliche Dinge, flüchtige Zustände und scheinbar Bekanntes werden so gezeigt, dass ihre verborgene Schönheit und innere Komplexität sichtbar wird. Durch die Verschiebung des Blicks und die Dehnung des Augenblicks öffnen sich neue Ebenen von Realität – nicht erfunden, sondern bereits vorhanden, im Alltag jedoch meist übersehen. Eine kurze Spanne wird gedehnt, ein beiläufiger Gegenstand wird zur Bühne für Farbe, Struktur und Licht. Die Bilder laden dazu ein, das Tempo zu drosseln, den gewohnten Blick zu unterbrechen und sich noch einmal überraschen zu lassen von dem, was man zu kennen glaubte.

Space over Time - zentrale Werkserie

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